Kategorie-Archiv: Jugendfeuerwehr

„Wasserentnahmestelle offenes Gewässer“ 

Am Montag haben wir das warme Wetter genutzt und sind mit der Jugendfeuerwehr an den Alsterlauf gefahren. Vor Ort haben wir eine Löschübung mit Löschwasser aus der Alster gemacht. Um Wasser aus der Alster zu saugen, benötigt man Saugschläuche, die anders als C und B-Druckschläuche, formstabil sind. Dadurch können diese Schläuche für das Unterdrucksaugverfahren verwendet werden.

Es wurden 6 Schläuche mit je 1,6m länge verwendet. (9,60m)

Es wurden 6 Schläuche mit je 1,6m länge verwendet. (9,60m)

Die Saugleitung wird aufgebaut.

Die Saugleitung wird aufgebaut.

Die Einsatzstelle muss gut abgesichert sein. Eigenschutz geht vor!

Die Einsatzstelle muss gut abgesichert sein. Eigenschutz geht vor!

Das erste C-Rohr wird vom Angriffstrupp aufgebaut

Das erste C-Rohr wird vom Angriffstrupp aufgebaut

Nun heißt es: "Wasser marsch!"

Nun heißt es: „Wasser marsch!“

Fit For First Aid!

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Der „Headman“ stützt den Kopf des Motorradfahrers. Sein Kollege führt vorsichtig den Bodycheck durch.

Auch unsere Jugendfeuerwehr übt schon für den Ernstfall. Am heutigen Dienstabend haben unsere jungen Kameraden zwei Einsatzszenarien erprobt und dabei Tipps und Tricks zur professionellen Ausführung von unseren Ausbildern aus der Einsatzabteilung erhalten.

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Bei der „Helmabnahme“ wird zuerst der Nacken, später der gesamte Kopf stabilisiert.

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Die Leiter lag auf dem Patienten. Die Leiter wird mit als erstes entfernt.

In der Remise war es Notwendig einem verunfallten Motorradfahrer den Helm abzunehmen und anschließend eine Kontrolle der Körperfunktionen vorzunehmen. Im Fachjargon spricht man hierbei von einem Bodycheck. Das Ganze muss besonders vorsichtig durchgeführt werden, da eine Wirbelverletzung bei einem Motorradunfall häufig auftritt. Der Patient muss so wenig wie nötig bewegt werden.

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Manöverkritik nach der Ausführung der Jugendfeuerwehr.

In unserem Flur war ein weiterer „Patient“ von der Leiter gefallen. Auch hierbei ging es darum, die Person wenig zu bewegen und möglicherweise weitere notwendige Schritte einzuleiten, um beispielsweise das sog. „einbluten“ im Becken zu verhindern. Wenn es im Beckenbereich zu einer inneren Blutung kommt, können bis zu 5 Liter Blut dort versacken. Dieses Blut steht dem Kreislauf nicht mehr zur Verfügung. Abhängig vom Gewicht des Patienten ist 1 Liter Blutverlust bereits lebensbedrohlich.

Keine Panik!:

Beide Szenarien wurden nur gestellt! Die „Patienten“ sind wohlauf. 

Auf großer Seefahrt

Gemeinsam mit der Jugendfeuerwehr aus Lemsahl-Mellingstedt hat unsere JF heute einen selbstgebauten Parcour auf der Alster mit guter Leistung bewältigt. In kleinen Gruppen mussten die Jugendlichen einen kurzen Slalom um zwei Bojen im Wasser machen. Anschließend musste ein Rettungsring auf ein Verkehrsleitkegel am Ufer geworfen werden. Ein weiter Rettungsring wurde von einer Brücke knapp über der Wasseroberfläche befestigt. Durch diesen musste je Gruppe ein Teilnehmer hindurchklettern. Alle Teilnehmer kamen trockenen Fußes nach Hause.

Das Boot mit Mannschaft kurz vor Antritt des Parcours.
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Text: J. Halbleib
Fotos: Y. Keller

Besuch aus Barmbek

Für die Zusammenkunft der Jugendfeuerwehr kam heute der neue Schlauchwagen der FF Barmbek zu Besuch. In Hamburg besitzen drei Freiwillige Feuerwehren einen Schlauchwagen. Eingesetzt wird er hauptsächlich zur Sicherstellung der Wasserversorgung bei Großeinsätzen. Die Mädchen und Jungs unserer Jugendfeuerwehr haben sich dieses Fahrzeug genau anschauen dürfen um anschließend auch einige B-Druckschläuche aus dem Fahrzeug heraus zu verlegen.

Ein besonderer Dank geht an die FF-Barmbek

Helle Scheinwerfer ermöglichen das arbeiten auch bei Dunkelheit.
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